
Deutsche Fachwerkstrasse 2/04 - Zuwachs bis zum Bodensee Vom Neckar zum Schwarzwald nun auch bis zum Bodensee mit sechs neuen Städten
Die Deutsche Fachwerkstraße ist im südlichen Teil um sechs Städte bereichert worden. Von Mosbach im Neckartal bis Haslach im Schwarzwald führt die sternförmige Regionalstrecke nun auf einer Länge von insgesamt 560 km bis nach Meersburg am Bodensee durch Süddeutschland. Die insgesamt 23 Fachwerkstädte vom Neckar zum Schwarzwald und zum Bodensee führen den Besuchern mit ihrem mittelalterlichem Flair die verschiedensten Stile des alemannischen und fränkischen Fachwerktyps vor Augen. Prächtige Fachwerkbauten aus dem 13. Jahrhundert, die bis ins 19. Jahrhundert hinein reichen, zieren jede dieser historischen Städte. So findet man die ältesten Häuser im mittleren Neckarraum, in Esslingen und in Markgröningen sowie in Biberach an der Riß in Oberschwaben. Wie facettenreich das südwestdeutsche Fachwerk ist, ergibt sich aus dem langen Zeitrahmen der Entstehung und den verschiedensten Konstruktionsformen, sowie dem gestalterischen Reichtum. So besticht die ehemalige Residenzstadt der Grafen von Württemberg-Urach, Bad Urach, durch ihre prachtvollen Fachwerkhäuser, die sich rund um den historischen Marktplatz mit dem spätgotischen Brunnen reihen. Hier lockt zudem der Besuch des Residenzschlosses, der spätgotischen Stiftskirche St. Amandus mit dem Mönchshof und der Webervorstadt. Neben seiner historischen Vergangenheit bietet Bad Urach unzählige Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung. Ob zum traditionellen Uracher Schäferlauf, zum Kurparkfest, zum Stadtfest mit Stadtlauf oder zum feierlichen Weihnachtsmarkt, Bad Urach lohnt immer einen Besuch. Am Fuße der Schwäbischen Alb liegt Blaubeuren im Tal der Ur-Donau. Bekannt ist die Stadt durch das 1085 gegründete Kloster Blaubeuren mit seinem berühmten Hochaltar. Große Bekanntheit erlangt Blaubeuren auch –durch den “Blautopf“ – Deutschlands schönste und größte Karstquelle, einer riesigen Höhlenhalle. Das mittelalterliche Stadtbild mit seinen vielen Fachwerkhäusern lädt zum Bummeln und Schauen ein. Die Urgeschichtshöhlen gehören zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Und in der Galerie, die dem Urgeschichtlichen Museum angeschlossen ist, treten Eiszeitkunst und Moderne Kunst in einen Dialog. Die historische Altstadt von Riedlingen steht fast vollständig unter Denkmalschutz. Die Fußgängerzone lädt zum Bummeln entlang der mittelalterlichen Stadtmauer, den zahlreichen Türmen und Toren und dem idyllischen Donauwehr ein. Die gotische St. Georgskirche, das Rathaus mit seinen Staffelgiebeln und die großen und kleinen Fachwerkhäuser bereichern das Stadtbild. Schon immer war Riedlingen ein Zentrum gewerblichen Lebens und so stehen der Riedlinger Flohmarkt, der Gallusmarkt, der Fohlenmarkt (der größte Warmblut-Fohlenmarkt Deutschlands) ganz in dieser Tradition. „Traditionell weltoffen“ – zeigt sich Biberach an der Riß. Der eindrucksvolle Turm der gotischen Stadtpfarrkirche St. Martin, Weißer Turm und Gigelturm mit Resten der mittelalterlichen Befestigungsanlage prägen das Stadtbild. Die prächtigen Patrizierhäuser um den Biberacher Marktplatz machen ihn zu einem der schönsten Marktplätze Süddeutschlands. Beim Gang durch verwinkelte Gassen und über kleine Plätze trifft man auf das Hospital zum Heiligen Geist, das nun das Braith-Mali-Museum beherbergt, eines der Bedeutendsten in Baden-Württemberg. Weiter gelangt man zu einem der ältesten Häuser Süddeutschlands, das aus dem Jahre 1318 datiert und in dem sich das Webermuseum befindet. Unterhalb der beiden Türme liegt die ehemalige Zunftsiedlung, die an die Blüte der Barchentherstellung um 1500 erinnert. Das historische Kinder- und Heimatfest ist ein Grund mehr, das liebenswerte Biberach an der Riß zu besuchen. Die Pfarrkirche St. Jakobus bildet den Mittelpunkt des Städtchens Pfullendorf. Die historische Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern, vor allem mit dem Alten Haus (1317), dem Obertor, dem Wahrzeichen der Stadt und die einzigartige Doppeltoranlage stellen weitere Besonderheiten dar. Der historische Rathaussaal mit seinen einzigartigen Glasbilderzyklus zeigt Pfullendorfs historische Seite . Der Pfullendorfer Seepark Linzgau mit Badestrand, Seebühne und Feuchtbiotop bietet dazu ein weiteres Freizeit-Erlebnis. Die historische Stadt Meersburg, Aufenthaltsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff mit seiner mittelalterlichen Burg, dem Alten Schloß und dem Bodensee zu Füßen, bezaubert durch seine malerischen Gassen und Plätze. Durch die Freizeitaktivitäten auf und um den Bodensee ist Meersburg eine Stadt mit hohem Freizeitwert. Die Bilderbuchstadt mit romantischen winkeln, acht Museen und ihrer imposanten Fachwerkpartie in der Steigstraße läßt die Deutsche Fachwerkstraße krönend enden. Weitere Informationen zum Süddeutschen Zweig der deutschen Fachwerkstrasse ‚ ‚Vom Neckar zum Schwarzwald und zum Bodensee‘ bei der Stadt Bietigheim-Bissingen, Presseamt, Marktplatz 8, D – 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 0049 (0)7142 – 74227, Fax – 74229, www.3b-tourismus.de, info@3b-tourismus.de.
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