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Deutsche Fachwerkstraße 01 / 2005 'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee' - Neue Straßenkarte der 23 Orte

Neue Straßenkarte der Süddeutschen Fachwerkroute
'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee'

Die Süddeutsche Fachwerkstraße ist der südlichste Teil der Deutschen Fachwerkstraße, die nun seit 15 Jahren besteht. 1990 wurde die erste Teilstrecke vom Weserbergland zum Vogelsberg eingeweiht. Heute weist sie eine Gesamtlänge von annähernd 3000 km auf und zählt weit mehr als 100 Mitgliedsorte. Ihre neun Teilstrecken führen durch sechs Bundesländer.
Detaillierte Aufnahmekriterien sind die Grundlage einer Zugehörigkeit zu dieser touristischen Straße.

Die süddeutsche Teilstrecke hat ihren Ausgangspunkt in Mosbach am Neckar und reicht mit ihren 560 km Länge bis nach Haslach im Kinzigtal in den Schwarzwald und nach Meersburg an den Bodensee und vereint insgesamt 23 interessante Fachwerkstädte. Sie ist der jüngste Zweig der Deutschen Fachwerkstraße und bestand zunächst aus 17 Orten, die im letzten Jahr mit den sechs Orten und der Strecke an den Bodensee ergänzt wurde.

Auf der Tourismusmesse der CMT / Stuttgart wurde nun am 15. Januar 2005 erstmals eine Straßenkarte vorgestellt, die alle 23 Orte umfasst und diese auf der Rückseite mit einem kurzen Text und allen Infoadressen vorstellt. Mit der informativen Karte lassen sich bei Tagesausflügen oder Kurzurlauben die Fachwerkstädte für Einheimische und Gäste gezielt ansteuern.

Die Besonderheiten des Fachwerkbaus im süddeutschen / oberdeutschen Raum ergeben sich vor allem durch eine lückenlose Dokumentation der unterschiedlichen Baustile, die vom 14. Jahrhundert in der Gotik, über die Renaissance bis zu den Fachwerkbauten des Barock in der Mitte des 18. Jahrhunderts reicht. Der fränkische und der alemannische Stil der Fachwerkbauten können mit ihren Ausläufern bis in die Gegenwart verfolgt werden und stellen eine unverwechselbare touristische Attraktion dar.

Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Märkte aller Art entlang der Süddeutschen Fachwerkstraße 'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee' laden das ganze Jahr über dazu ein, eindrucksvolle Marktplätze, imposante Gebäude und beschauliche Gassen zu entdecken. Weihnachtsmärkte und die Fasnetveranstaltungen wie auch hohe kirchliche Feiertage mit ihren Prozessionen entwickeln in Fachwerkstädten einen besonderen Reiz. Museen bieten Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themen. Pauschalen lassen die lebendigen und pulsierenden Fachwerkstädte mit ihren modernen Freizeiteinrichtungen, Unterkünften aller Kategorien und der abwechslungsreichen badisch-schwäbischen Küche entdecken. Und Wohnmobilfahrer finden speziell ausgewiesene Stellplätze. Aufgabe der einzelnen Städte ist es heute, mit intelligenten Stadtplanungskonzepten die umsichtige Bewahrung und
Erneuerung der historischen Bausubstanz zu gewährleisten, aber dabei auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden.

Die 23 Orte der Süddeutschen Fachwerkstraße 'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee' liegen zudem in landschaftlich reizvollen und bevorzugten Regionen Baden-Württembergs. Das Neckar- und das Enztal, die Schwäbische Alb, der Schwarzwald und der Bodensee zählen zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Gegenden des Landes.
In der liebenswerten Kulturstadt Altensteig thront das Alte Schloß über den Fachwerkhäusern, wo man entlang der historischen Meile selbst auf Entdeckungsreise gehen kann. Die ehemalige Residenzstadt der Grafen von Württemberg-Urach, Bad Urach, besticht durch prachtvolle Fachwerkhäuser, die sich rund um den historischen Marktplatz mit dem spätgotischen Brunnen reihen. Hier lockt zudem der Besuch des Residenzschlosses, der spätgotischen Stiftskirche St. Amandus mit dem Mönchshof und der Webervorstadt. Neben seiner historischen Vergangenheit bietet Bad Urach unzählige Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung. Der traditionell nur zweijährig veranstalteten Uracher Schäferlauf wird dieses Jahr zum 137. Mal am 24. Juli mit dem großen Festumzug um 11.00 Uhr begonnen. Besigheim mit seinen schmucken Fachwerkhäusern, den Wehrtürmen aus der Stauferzeit, dem 1459 als Kaufhaus erbauten Fachwerk-Rathaus und der Stadtkirche mit dem berühmten Lindenholzaltar wurde 850 das erste Mal urkundlich erwähnt feiert alle zwei Jahre das Besigheimer Winzerfest. 'Traditionell weltoffen' zeigt sich Biberach an der Riß. Der eindrucksvolle Turm der gotischen Stadtpfarrkirche St. Martin, Weißer Turm und Gigelturm mit Resten der mittelalterlichen Befestigungsanlage prägen das Stadtbild. Die prächtigen Patrizierhäuser um den Biberacher Marktplatz machen ihn zu einem der schönsten Marktplätze Süddeutschlands. Das historische Kinder- und Heimatfest ist ein Grund mehr, das liebenswerte Biberach an der Riß zu besuchen.
Beeindruckende Zeichen historischer und vor allem auch zeitgenössischer Architektur bietet Bietigheim-Bissingen mit seiner nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. In Bietigheim-Bissingen trifft die historische Baukunst prächtiger Fachwerkbauten auf moderne Architektur und Kunst. Am Fuße der Schwäbischen Alb liegt Blaubeuren im Tal der Ur-Donau. Bekannt ist die Stadt durch das 1085 gegründete Kloster Blaubeuren mit seinem berühmten Hochaltar. Große Bekanntheit erlangt Blaubeuren auch durch den 'Blautopf' - Deutschlands schönste und größte Karstquelle, einer riesigen Höhlenhalle. Das mittelalterliche Stadtbild mit seinen vielen Fachwerkhäusern lädt zum Bummeln und Schauen ein. Die Urgeschichtshöhlen gehören zu den wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Und in der Galerie, die dem Urgeschichtlichen Museum angeschlossen ist, treten Eiszeitkunst und Moderne Kunst in einen Dialog.
In der Hermann-Hesse-Stadt Calw sind über 200 Gebäude als geschützte Häuser des späten 17. Jahrhunderts gekennzeichnet und der Stadtgrundriß geht auf die Zeit des 13. und 14. Jahrhunderts zurück, da
nach zahlreichen Stadtbränden auf den ehemaligen Grundmauern und Kellern wieder neu aufgebaut wurde. In dieser 'schönsten Stadt' wie Hermann Hesse sie bezeichnet, lohnt sich der Besuch des Hermann-Hesse-Museums und ein Stadtrundgang auf Hesses Spuren. Ein umfangreiches kulturelles Jahresprogramm bietet Dornstetten im Schwarzwald, dessen historischer Marktplatz mit seinem Brunnen von einem Ensemble aus malerischen Fachwerkhäusern mit dem einzigartigen Rundfachwerk umrahmt wird.
Rund um den Pfeifferturm, das ältestes Baudenkmal, reihen sich prachtvolle Fachwerkhäuser aus der Blütezeit der Stadt Eppingen. Mittelalterliche Reichsromantik erwecken die alemannischen und fränkischen Häuserzeilen der St. Petergasse, der Metzgergasse und des Altstadtbogens, in denen immer das Altstadtfest gefeiert wird. In der ehemaligen Freien Reichsstadt Esslingen am Neckar, deren mittelalterlicher Stadtkern noch vollständig erhalten ist, zeugt die älteste Fachwerkhäuserzeile Deutschlands von ihrer Blütezeit im Mittelalter. Erkunden lässt sich diese Stadt mit ihrer 1200-jährigen Geschichte zum Beispiel mit dem Kanu auf den Neckarkanälen. Das kulturelle Angebot ist äußert vielseitig und wird von bekannten Einrichtungen wie der Württembergischen Landesbühne, den Städtischen Galerien Villa Merkel und Bahnwärterhaus, dem Stadtmuseum und dem literarischen Marionettentheater LIMA geprägt. Ein weiteres Muß ist das Erlebnis- und Freizeitrentrum DICK in historischen Fabrikmauern.
Die erste Besiedlung von Haslach im Kinzigtal ist als römische Straßenstation im ersten Jahrhundert nachgewiesen. Ab dem 17. Jahrhundert entwickelt sich Haslach als Markstadt, von der noch heute die gut erhaltenen breiten Marktstraßen und Plätze, die fachwerkgeprägten engen Wohn- und Handwerkergassen zeugen, die seit 1978 unter Ensembleschutz stehen. Haslach beherbergt das Hansjakob-Museum. Herrenberg, die Metropole im Gäu, besticht neben seiner historischen Altstadt, mit der 700 Jahre alten Stiftskirche, die gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist. Dazu erklärt ein Fachwerkpfad die Bauhistorie in 23 Stationen und die Fachwerkpalette Herrenbergs vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Der Naturpark Schönbuch führt dabei bis in die Stadt hinein.
Alle zwei Jahre findet in Kirchheim unter Teck ein Oldtimer-Fliegertreffen statt. Idyllische Gassen der historischen Altstadt, alte Stadtmauern, die stattlichen Fachwerkhäuser sowie das Fachwerk-Rathaus mit der Mondphasenuhr bieten einen bezaubernden Hintergrund für den Gallus- und Märzenmarkt. Die Schillerstadt Marbach mit ihrer sehenswerten Altstadt, die wegen ihrer hohen Dichte an historischer Bausubstanz seit 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht, bietet mit Veranstaltungen den besonderen Rahmen für das diesjährige Schillerjahr. In der Schäferlaufstadt Markgröningen, der ehemaligen Freien Reichsstadt mit dem historischen Stadtkern findet alljährlich der traditionelle Schäferlauf statt. Erste Hinweise auf den Schäferlauf findet man bereits 1445, viele Sagen ranken sich seitdem um dessen Ursprung. Die historische Stadt Meersburg, Aufenthaltsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff mit seiner mittelalterlichen Burg, dem Alten Schloß und dem Bodensee zu Füßen, bezaubert durch seine malerischen Gassen und Plätze. Durch die Freizeitaktivitäten auf und um den Bodensee ist Meersburg eine Stadt mit hohem Freizeitwert. Die Bilderbuchstadt mit romantischen Winkeln, acht Museen und ihrer imposanten Fachwerkpartie in der Steigstraße läßt die baden-württembergische Fachwerkstraße krönend enden.
Das historische Städtchen Mosbach ist nördlichster Ausgangspunkt der Fachwerkstraße 'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee'. Dabei stellt die Hauptstraße, mit dem 'Palm'schen Haus', einem der schönsten Fachwerkhäuser Baden-Württembergs in der historischen Altstadt ein wahres Fachwerk-Paradies dar. Zu den Sehenswürdigkeiten der restaurierten, autofreien Altstadt gehören das historische Rathaus und die Stiftskirche aus dem 14. Jahrhundert. Die Gutleut-Anlage aus dem 15. Jahrhundert zählt wegen ihrer Geschlossenheit zu den besterhaltenen Beispielen Baden-Württembergs. Die Pfarrkirche St. Jakobus bildet den Mittelpunkt des Städtchens Pfullendorf. Die historische Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern, vor allem mit dem Alten Haus (1317), dem Obertor, dem Wahrzeichen der Stadt und die einzigartige Doppeltoranlage stellen weitere Besonderheiten dar. Der historische Rathaussaal mit seinen einzigartigen Glasbilderzyklus zeigt Pfullendorfs historische Seite . Der Pfullendorfer Seepark Linzgau mit Badestrand, Seebühne und Feuchtbiotop bietet dazu ein weiteres Freizeit-Erlebnis.
Die historische Altstadt von Riedlingen steht fast vollständig unter Denkmalschutz. Die Fußgängerzone lädt zum Bummeln entlang der mittelalterlichen Stadtmauer, den zahlreichen Türmen und Toren und dem idyllischen Donauwehr ein. Die gotische St. Georgskirche, das Rathaus mit seinen Staffelgiebeln und die großen und kleinen Fachwerkhäuser bereichern das Stadtbild. Schon immer war Riedlingen ein Zentrum gewerblichen Lebens und so stehen der Riedlinger Flohmarkt, der Gallusmarkt, der Fohlenmarkt (der größte Warmblut-Fohlenmarkt Deutschlands) ganz in dieser Tradition.
Die 'Daimlerstadt' Schorndorf besitzt das Geburtshaus des Autokonstrukteurs und die Galerien für Kunst und Technik mit einem erfahrbaren Zeittunnel zu den Erfindungen der Menschheit. 2005 werden hier die Heimattage Baden-Württemberg veranstaltet. Vaihingen an der Enz schmückt sich mit dem Titel einer 'Internationalen Stadt der Rebe und des Weines', die von Schloß Kaltenstein überragt wird. Trotz eines Brandes im 17. Jahrhundert hat sich das mittelalterliche Stadtbild erhalten. Waiblingen - die 'junge Stadt in alten Mauern' hat viel zu zeigen, wie zum Beispiel den öffentlich zugänglichen Wehrgang der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die Ensembles historisch und modern renovierter Fachwerkhäuser, das bemalte Quaderhaus, die 'Neidköpfe', die historisch interessanten Türme, die Nikolauskirche (1269), Michaelskirche (15. Jhd.), das zweistöckige Nonnenkirchlein (1496/1510) und die Reste eines römischen Kellers. Hier lässt sich an der Rems wandern und radeln und interessanten Stadtführungen wie 'Historisches Waiblingen','Kunsthistorisches Waiblingen'; folgen oder das spezielle Angebot 'Waiblingen für Blinde und Sehbehinderte' erschliesst dem Besucher die Besonderheiten dieser Stadt. Schiltach im Kinzigtal ist die Stadt der Flößer und Gerber und neben seinem autoberuhigten Fachwerkinnern auch Sitz von vier Museen, zu denen das sehenswerte und einzigartige Apothekermuseum gehört.

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Die neue Karte und weitere Informationen zum Süddeutschen Zweig der deutschen Fachwerkstrasse 'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee' sind zu erhalten bei der Stadt Bietigheim-Bissingen, Presseamt, Marktplatz 8, D - 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 0049 (0)7142 - 74227, Fax - 74229, www.3b-tourismus.de, info@3b-tourismus.de.



Die Deutsche Fachwerkstraße
hat ihren Sitz in Fulda

Geschäftsführer:
Wolfgang Köhler,
Propstei Johannesberg, 36041 Fulda),
Tel 0661 - 4380, Fax - 94 25 03 66,
info@deutsche-fachwerkstrasse.de,
www.deutsche-fachwerkstrasse.de - mit Link zu allen Mitgliedsorten!)


Die Aktionen der baden-württembergischen Fachwerkstraße
'Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee'
werden in Bietigheim-Bissingen koordiniert

Sprecherin:
Anette Hochmuth,
Marktplatz 8, 74321 Bietigheim-Bissingen,
Tel 07142 - 74 227, Fax - 74 229,
info@3b-tourismus.de,
www.3b-tourismus.de).


Abdruck honorarfrei - Ein Belegexemplar senden Sie bitte an:
-pressebüro-, GbR- Hubert Matt-Willmatt, djv / Beate Kierey, djv

Bildmaterial zu allen Orten ist abrufbar unter: www.pressebuero-mwk.de
Eine Bild-CD kann auf Wunsch ebenfalls zugesandt werden!
 



 







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